Hypoglykämie
Allgemeines über Hypoglykämie
Hypoglykämie bedeutet "Unterzuckerung".
Im menschlichen Körper steigt der Zuckerspiegel im Blut durch den Genuss von Kohlehydraten an. Dieser veranlasst die Bauchspeicheldrüse dazu große Mengen an Insulin freizusetzen. Die Insulinstöße senken den Blutzucker, indem sie die Glukosemoleküle hauptsächlich in Muskeln aber auch in Fettzellen, in der Leber und andere Körperregionen einlagern. Diese weiderholten Insulinstöße verursachen schließlich in genetisch belasteten Personen Hypoglykämie.
Bei Hypoglykämikern senkt das Insulin den Blutzucker zu stark. Dadurch wird ein Unterzucker (Hypoglykämie) erzeugt. Das Gehirn registriert diesen Zustand und setzt verschiedene Hormone frei: Wachstumshormone, Glucagon und Cortisol. Wenn diese Hormone das Insulin nicht kontrollieren können, werden die Adrenalindrüsen aktiviert. Diese schütten eine übermäßige Menge Adrenalin aus, welche die akuten und allarmierenden Symptome verursacht. Gleichzeitig beendet Adrenalin innerhalb ein bis zwei Minuten die Wirkung von Insulin.
Die Hypoglykämie ist eine separate Krankheit, die neben der Fibromyalgie besteht. Jedoch kann sie durch die Fibromyalgie ausgelöst und verstärkt werden. So kommt es, dass ungefähr 45% der Fibromyalgiker an Fibromyalgie und Hypoglykämie gleichzeitig leiden.
Deshalb ist es für diese Betroffenen notwendig neben der Fibromyalgietherapie, auch die Hypoglykämie zu behandeln. Denn sonst wird der Patient trotz der Umkehrung der Fibromyalgie nicht vollständig gesund.
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